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Werk / Philosophie

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" Sein Werk umfasst: Zeichnungen, Konzept-Objekte, Installationen, aber auch Performances in der Art von Happenings.

 

 I – DIE GRAFISCHEN WERKE

a) Sie zeichnen eine minimalistische und begriffliche Entwicklung nach.Schemen auf Papier mit schwarzer, weißer oder farbiger Tinte;Im Mittelpunkt ein Mensch, Blätter, ein Baum mit menschenähnlichen Wurzeln.Mensch und Natur sind in ein und derselben Struktur gewoben. Ihre Einheit?Die Energiefelder. Die vom Körper ausgehenden Kraftlinien zeichneneine oder mehrere «Auren». Sie verbinden Vornamen im Inneren und am Rand.Die fleischliche Hülle kann wegfallen.Der Mensch besteht nur noch aus Punkten, Linien, Netzen,die sich bis ins Unendliche fortsetzen.Eine Lichtsäule gebildet aus Worten, «Love». Spirituelle Galaxien entstehen. 

b) Die Analyse einer «Aura» beleuchtet die Arbeit und die Begriffedes Künstlers.Vor einem einheitlichen Hintergrund steht uns in Lebensgröße eine menschliche Form gegenüber,wahrhaft eine antike Siegessäule, die Handflächen nach vorne.Farbwellen scheinen von ihr auszugehen:

            . rot im Genitalbereich,

            . gold am Solarplexus,

            . grün am Herzen und an der Hand,

            . blau auf der Höhe des Halses,

            . violett oben am Kopf,an dem in Spiralen weiße Volute emporragen.

Es geht von ihr eine Harmonie aus, die symmetrische Prinzipien miteinanderverbindet und symbolische Bedeutungen durchscheinen lässt:

             . der Mensch steht seinem Schicksal gegenüber,

             . er teilt und gibt sich hin,

            . er schwimmt in einem kosmischen Ei, in vollkommener Immanenz,

            . den chromatischen Aufstieg in ihm kann man mit der Ortung der Chakren                      gleichsetzen,

            . er strebt nach Transzendenz und dem Unnennbaren.

 

II – DIE KONZEPT-OBJEKTE  

a) Die Samenkörner

Die Ästhetik der Form von auf eine Leinwand geklebten Samenkörnernwird verstärkt durch die Konnotationen, die sie anregt: die Funktion biologischen Ursprungs, die Ökologie, die Bionik, die Beziehung des Menschen zur Natur, wie BEUYS sie gezeigt hat.

b) Die Rosendornen

«Keine Rose ohne Dornen», die die harte Wirklichkeit zum Ausdruck bringen.Sie umgeben den Menschen, sein Herz, seine Spuren.Durch spirituelle Erhebung kann man sich davon lösen und zum Licht gehen. 

 

III – DIE INSTALLATIONEN  

Ein Objekt mit dem Titel «Der Geheilte» ist eine Struktur in Form eines Menschen. Sie ist groß und besteht aus 144 Schubfächern, die von einer anderen Personausgeführt worden sind. Diesen interaktiven «Bibliothek-Menschen» könnenwir mit unseren Fantasien, unseren Sehnsüchten und unseren Mängeln besetzen.Christian Havet weist darauf hin, dass jeder Einzelne eine positive Absicht in sichträgt, die für eine andere Person und darüber hinaus für den gesamten gesellschaftlichen Körper bestimmt ist, damit ihm seine Gesundheit zurückgegeben wird.

 

 

Mit diesen verschiedenen Analysen können wir uns dem Reichtum dieses Werkesund der Komplexität seines Schöpfers nähern. Christian Havet hat sich bis zu den Quellen des zeitgenössischen Animismusvorgearbeitet, aber er erneuert ihn.

Er hat die schamanische Unterweisung der mexikanischen Curanderos erhalten.

Er nutzt die Kenntnis der östlichen Spiritualität.

Er erinnert an die Grundlagen der chinesischen Medizin.

Er bezieht das philosophische Denken der Griechen und die Weisheit des Apostels Paulus mit ein. Er verdichtet das quantische und das spirituelle Licht. In seiner Kunst, seiner Praxis und seiner Weltanschauung ist er ein Fürsprecher der Harmonie von Körper und Geist durch das Erlangen von Frieden und Liebe. „                 

 

 

Mantione d'Aragon

Kunstkritiker ( Gastro-Enterologe, psychosomaticien )              

Montpellier im Januar 2008

 

 

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“Christian Havets Arbeiten haben letzlich das Ziel, diese ganzheitliche Bestimmung des Menschen auszudruecken.

Sein therapeutisches Wirken ist für ihn untrennbar mit dem künstlerischen Arbeiten verbunden. Ähnlich wie Beuys den künstlerischen Menschen als Plastiker des sozialen Organismus (Gesellschaft) bezeichnet, sieht Christian Havet in der künstlerischen Gestaltung, die Möglichkeit, unsere Gesellschaft zu heilen. Er sagt: “Ich denke Kunst hat Konkret energetischen Wert und ich glaube fest daran, dass die Kunst einen starken Einfluss auf die gesellschaftliche Harmonie in der Welt haben kann. Sie soll also mehr zum nachdenken über die gesellschaftliche Dimension anregen als der Ästhetik dienen.”

Er meint zudem: “Kunst hat mehr mit gesundheit als Ästhetik zu tun… die Heilung unserer Gesellschaft, genauso wie die Heilung unserer körperlicher Krankheiten, ist inniger mit dem Gebrauch des Herzens verbunden als mit dem Verstand…”

Damit betritt Havet einen sehr innovativen, experimentellen Weg in der zeitgenössischen Kunst, der uns bereits die kunsttherapeutische Dimension vor Augen führt. Christian Havet beginnt dagegen mit seiner Kunst im Hier und Jetzt, denn er will in der Gegenwart wirken. Logischerweise greift er künstlerisch nicht auf vergangene Epochen zürück, es sei denn, dass er seine Kenntnisse über jahrtausend alte Heiltechniken mit hinein in die Werke fliessen lässt- aber das ist eine andere Ebene.

Im Mittelpunkt seines sensiblen Schaffens steht fast immer der Mensch. Als Silhouette, umgeben von schwebenden Rosendornen, erinnert sie an den gekreuzigten Christus, an den leidenden Menschen und an die Gefährdung des Menschen, unschuldig zu sterben. Als zarte Adler auf einem Baumblatt formiert sich eine menschliche Figur, die durchpulst von Leben, Licht und Energie, wie ein Symbol des ewigen Kreislaufs von Wachstum und Vergehen wirkt- Bilder vom Leben und To dim Sinne zeitgenössischer Vanitas-Motive wie wire s literarisch von Goethe Kennen: Stirb und werde! „

 

 

Regine Nothacker

Kunsthistorikerin M.A.

Stuttgart nov. 2006

 

 

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PLASTIKER / PERFORMANCE

 

Die Welt der subtilen Energie bezieht sich auf das Bewusstsein. Diese Verbindung zwischen « Licht » und « Körper » fehlt in der zeitgenössischen Kunst. Sie findet ihren Platz in einer Gemeinschaft zwischen den Menschen, und dazu muss sie ihren Weg aus dem Atelier hinaus in die Welt finden. Man kann mit dem Bild spielen, mit dem Anschein, aber nicht mit dem Sein. Kunst als überlebenstrategie...

Ich betrachte die künstlerische Praxis unter dem Aspekt der aktuellen Realität, der Lebenserfahrung. Mein künstlerisches Schaffen ist untrennbar von meinem Arbeit als Heiler / modern Schamane.

  • Heilende Hände,Heilen in den Dimensionen
  • Energiearbeit an den Chakren,Transformationsprozesse
  • Rückholen von Seelenenergien
  • Sprache des Lichtes – Sequenzen

Ziel ist auch, diese dauerhafte Entwicklung zu unterstützen, indem man unter Beweis stellt, was mit solch einer « erneuerbaren Energie », fernab der neuen Technologien, erreicht werden kann!

 

 C.H.                                                                                                                                top